Grosswiesenstrasse

Grosswiesenstrasse, Flachbauten

Die beiden Flachbauten in Zürich Hirzenbach wurden in den 1950er-Jahren zusammen mit dem damals höchsten Backsteinhaus Europas von Architekt R. Castelnuovo erbaut. Das Ensemble orientiert sich am Quartiersentwicklungsplan des damaligen Züricher Stadtbaumeisters Adolf Wasserfallen (1920–2000), in dem niedrige Baukörper mit öffentlichen Nutzungen die Hochbauten mit Wohnnutzungen ergänzen. 

Mit der Sanierung werden die öffentlichen Nutzungen im Quartier gestärkt, gleichzeitig wird die Erinnerung an die Ursprünge des Quartiers wachgehalten. Mit grosszügigen Räumlichkeiten im Erdgeschoss und neuen Sanitärräumen im Untergeschoss wird eine bessere Vermietbarkeit angestrebt, wobei der Ausbau mieterseitig erfolgt und nicht Teil des Projekts ist.

Die Bausubstanz wurde auf den Rohbau zurückgeführt, sodass die charakteristischen Pilzstützen aus Beton freigelegt werden konnten. Die Metallfassade mit ausladenden Stoffmarkisen wurde komplett neu erstellt. Für die konkav und konvex geschwungenen Glasbausteinwände wurde ein neues Doppelblocksystem entwickelt, das einen sehr tiefen U-Wert erreicht. 

Mit der Wiederverwendung der bestehenden Struktur kann wesentlich graue Energie eingespart werden. Die neuen Gebäudeteile, insbesondere die Gebäudehülle, entsprechen den Anforderungen des Minergie-P-Standards.

Grosswiesenstrasse 151/155
8051 Zürich

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Grosswiesenstrasse

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